Atomausstieg hin oder her: am Müll aus 65 Jahren Nutzung der Kernkraft wird die Menschheit noch viele Jahre zu knabbern haben. Doch woher haben wir eigentlich den Grundstoff für diese Technologie genommen? Über den Uranerzbergbau spricht niemand, weltweit und bis heute. Dabei hat dieser Industriezweig vor allem Thüringen und Sachsen viele Jahre lang ein einträgliches Geschäft bereitet. Deutschland war einst der drittgrößte Uranproduzent der Welt. Regisseur Joachim Tschirner nimmt seine Zuschauer mit in die Vergangenheit vor der eigenen Haustür, aber auch zu den heute aktiven Uranminen – nach Namibia, Kanada und Australien.