Vor einem halben Jahrhundert hat der große Tierfilmer Bernhard Grzimek der Serengeti einen Film gewidmet, nun sieht Reinhard Radke nach, was seither, während dieses Wimpernschlags in der Erdgeschichte, dort geschehen ist. Noch immer ist der viele hundert Kilometer lange Wüstenstreifen vom Hochland Tansanias bis hinunter nach Kenia das Zuhause von riesigen Gnu-Herden, von Hyänen, Löwen und Geparden. Die Nahrungskette ist die selbe geblieben, die sengende Sonne ist unerbittlich und doch ist das Ökosystem empfindlich: es liegt nach wie vor am Menschen, diese einzigartige Landschaft intakt zu halten.