Der 31. März 2002 hat im palästinensischen Städtchen Jenin eine tiefe Wunde hinterlassen: Shadi Tobassi, ein junger Mann aus der Mitte der Dorfgemeinschaft, hat bei einem Selbstmordattentat 15 Menschen in den Tod gerissen. Auch Dov Chernobroda war unter den Opfern: der Architekt hatte sich stark für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern engagiert. Seine Frau Yael besucht acht Jahre nach der Tat die Eltern des Attentäters in Jenin. Im Rahmen ihrer Sommernachtstour stehen die Regisseurinnen sowie Yael Chernobroda und die Eltern von Shadi Tobassi im Anschluss an die Vorführung zum Filmgespräch zur Verfügung!