Teils wirkt „Winter‘s Bone“ wie ein Dokumentarfilm, gedreht an Originalschauplätzen in Missouri, mit vielen Laiendarstellern in den Nebenrollen. In der tristen, ärmlichen Region wächst Ree auf, die immer älter sein muss, als sie wirklich ist. Die psychisch kranke Mutter kann kaum einen Haushalt führen und als der Sheriff der Familie mitteilt, dass ihr Vater erst das Haus verpfändet hat und nun spurlos verschwunden ist, droht die Obdachlosigkeit. Ree macht sich auf die Suche nach ihrem Vater und stößt auf eine Mauer des Schweigens.